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E-Plus plant Netzausbau auf auf 21,6 Megabit pro Sekunde

23.12.2009 | 13:42 Uhr |

Anscheinend hat E-Plus einen Strategiewechsel vollzogen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, hat es ein Vertrag mit dem chinesischen Netzausrüster ZTE Corporation abgeschlossen, um das HSDPA-Angebot in den nächsten Monaten weiter auszubauen.

Die von ZTE angebotene Technologie ermöglicht Übertragungsraten im Mobilfunknetz von bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde.

Bisher hinkt der Netzbetreiber beim Ausbau der Datenbeschleuniger der Konkurrenz hinterher. Das Unternehmen wollte sich nach eigenen Angaben nicht auf einen Wettlauf um technische Spezifikationen einlassen, sondern Investionen tätigen, die dem tatsächlichen Kundenbedarf entsprechen. Erst 2009 hat E-Plus sein Netz flächendeckend mit dem GPRS-Turbo EDGE ausgerüstet. Der UMTS-Beschleuniger HSDPA wurde bisher nur punktweise angeboten.

Doch nun scheint der Nachfragedruck durch die Kunden zu steigen, denn statt gezielt Flughäfen oder Messegelände mit dem UMTS-Beschleuniger auszustatten soll HSDPA flächendeckend ausgebaut werden. Die Kooperation mit ZTE ermögliche dem Unternehmen trotzdem weiterhin attraktive Preise. Thorsten Dirks, Vorstand der E-Plus-Gruppe hat noch eine weitere Gemeinsamkeit gefunden: "ZTE ist ein Herausforderer im europäischen Markt und passt als solcher sehr gut zur Herausforderer-Strategie von E-Plus."

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