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Das Palm Pre verschärft die Krise bei Palm

05.03.2009 | 09:45 Uhr |

Die Ankündigung des Palm Pre für Mitte 2009 verschärft die wirtschaftliche Lage des amerikanischen Handyherstellers Palm. Die Kunden warten lieber auf das Palm Pre, anstatt sich bereits erhältliche Geräte des Unternehmens zu kaufen.

Die Ankündigung des Palm Pre und die verspätete Einführung des Windows-Mobile-Smartphones Treo Pro führen bei Palm im dritten Quartal des Finanzjahres 2008/2009 zu weiteren Umsatzeinbrüchen. Dem vorläufigen Geschäftsbericht zufolge, den das Unternehmen vorgelegt hat, lag der Umsatz zwischen 85 und 90 Millionen US-Dollar. Das ist ein Rückgang um bis zu 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das voraussichtliche Ergebnis liegt auch fast 50 Prozent unter den Schätzungen der Börsenexperten. Diese gingen von einem Umsatz in Höhe von 157 Millionen Dollar aus.

Die Kunden warten lieber auf das Palm Pre, statt sich bereits erhältliche Geräte des Herstellers zu kaufen. Das Smartphone ist eines der innovativsten Geräte des Jahres 2009. Es ist das erste Modell von Palm mit WebOS, einem von Grund auf neu entwickelten Handy-Betriebssystem. Areamobile hat es in einem Artikel ausführlich vorgestellt. Außerdem ist es mit HSDPA, WLAN, GPS, einer 3-Megapixel-Kamera und 8 Gigabyte Speicher ausgestattet.

Palm erhofft sich eine Besserung der Lage mit dem Marktstart des Smartphones, der für das zweite Quartal 2009 geplant ist. Das Palm Pre hätte bei seiner Vorstellung auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas und auf dem Mobile World Congress äußerst positive Kritiken bekommen, so Palm-Chef Ed Colligan. Das Gerät kommt zuerst beim us-amerikanischen Netzbetreiber Sprint heraus. Wann die europäische Version in den Handel kommt, ist noch ungewiss.

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