06.03.2012, 14:33

Steve Julius Furthmüller

Scanner für iPad & Smartphone

Test: Mobiler Handscanner Avision MiWand 2 Pro

Avision MiWand 2 Pro ©Avision

Auf der CeBIT 2012 stellt Avision seinen neuen mobilen Handscanner MiWand 2 Pro vor. PC-Welt konnte den Scanner mit der optional erhältlichen Dockingstation vorab testen. Vorteil: Der Scanner lässt sich direkt an Rechner, Netbook und Tablet-PC anschließen.
Scanner sind praktisch. Schnell sind unterschiedliche Dokumente digital erfasst. Keine Frage: Sie können auch mit Ihrem Smartphone Fotos, Buchseiten oder Visitenkarten abfotografieren. Allerdings verzichten Sie so auf praktische Vorteile des Scannens. Eingescannte Visitenkarten lassen sich mithilfe optischer Texterkennung (Optical Character Recognition) direkt in Word beziehungsweise Excel weiterverarbeiten. Stationäre Scanner sind wegen ihrer Größe und ihrem Gewicht unhandlich, um die Geräte überall mithinzunehmen. Praktisch sind Handscanner: Kompakte Masse und einfache Bedienbarkeit zeichnen die Geräte aus.
Auf der diesjährigen CeBIT stellt Avision seinen mobilen Scanner MiWand 2 Pro vor, den Sie an PCs, Notebooks und Tablet-PCs anschließen können. PC-Welt konnte den Scanner vorab testen. In diesem Artikel erfahren Sie ob das Gerät überzeugen konnte. Unser Testmodell besitzt die optional erhältliche Dockingstation.

Haptik, Optik und Bedienbarkeit

Der Handscanner Avision MiWand 2 Pro liegt trotz seiner glatten Oberfläche gut in der Hand und ist dank Dockingstation immer gleich griffbereit. Der Stationsname ist leicht irreführend. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Ladestation für den Scanner sondern um einen Einzugdock zum automatischen Scannen von einzelnen Seiten, Fotos  oder Visitenkarten.
Das Produkt ist bis auf die weiße Oberfläche und dem grauen Schriftzug des Herstellers komplett in mattem schwarz gehalten. Auf der Oberfläche befinden sich das 1,8 Zoll große farbige TFT-LCD-Display, eine Scanleuchte und vier schwarze Tasten, mit denen Sie das Gerät bedienen. Mit den Tasten navigieren Sie intuitiv durch das mehrsprachige farbige Menü. Icons und eine klare Menüstruktur erleichtern die Bedienung und innerhalb weniger Sekunden ist die Menüsprache auf Deutsch eingestellt. Die Einschalttaste übernimmt im Menü die Funktion der Return–Taste. Mit der Taste links daneben, auf der ein U mit Pfeilspitze abgebildet ist, gelangen Sie im Menü eine Ebene höher beziehungsweise gehen einen Schritt zurück. Unter den Tasten befindet sich das in grau gehaltene Logo. Auf der Seite finden Sie den Mini-USB-Port und den microSD-Kartensteckplatz.
Einfache Bedienung und gute Qualität
Die Bedienbarkeit gestaltet sich auch beim Scannen einfach. Mit der Power-Taste schalten Sie den MiWand 2 Pro ein, ein erneutes Betätigen der Taste startet den Scanvorgang und mit einem dritten Drücken stoppen Sie das Scannen. Mittels Dockingstation haben Sie die Möglichkeit Visitenkarten, Fotos und einzelne maximal 215 Millimeter mal 356 Millimeter große Dokumentenseiten zu erfassen, indem Sie die Vorlagen einfach in den Einzug halten. Das zu digitalisierende Material sollte knitterfrei und weder geheftet sein noch mit Büroklammern zusammengehalten werden. Dagegen können Sie die unterschiedlichsten Papierformate und -sorten per Hand scannen. Im Gegensatz zu Tageszeitungen, Fotos oder Visitenkarten fordern Buchseiten Scanner gerade zu heraus. Je nach Dicke des Buchblocks gestaltet sich die Erfassung als schwierig, nicht so beim MiWand 2 Pro. Dank eines Abstands von weniger als drei Millimeter bis zum Seitenrand und zwei Spurrollen wurden diese Seiten genauso schnell und problemlos wie Fotos und Visitenkarten in guter Qualität digitalisiert. Dies trifft auch auf Seiten von Tageszeitungen zu. Hier ist zu beachten, dass der zu scannende Text nicht übermäßig breit ist. Ansonsten quittiert dies das Produkt bei eingeschalteter Anti-Spiegelung-Funktion mit einem spiegelverkehrten Ergebnis. Geldscheine lassen sich ebenfalls mühelos digitalisieren.
Per Vorschaufunktion lässt sich die Qualität des Scanergebnisses grob auf einem klaren und scharfen Bildschirm prüfen. Die LED zeigt neben der Tätigkeit auch an, in welcher Auflösung die Vorlage gescannt wird. Leuchtet die Anzeige grün, digitalisiert das Gerät mit 300 DPI – bei 600 DPI leuchtet die Scanleuchte orange.
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