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Handhelds bald kostenlos?

In drei Jahren wird es die meisten Handheld-Rechner kostenlos geben. Marktforscher gehen davon aus, dass die Hersteller die Hardware in den kommenden Jahren zunehmend über den Abschluss von Service-Verträgen finanzieren werden - ähnlich wie dies zur Zeit bei Handys praktiziert wird.

In drei Jahren wird es die meisten Handheld-Rechner kostenlos geben. Das prognostizieren jedenfalls die Marktforscher der Gartner Group. Sie gehen davon aus, dass die Hersteller die kostenlose Abgabe der Hardware in den kommenden Jahren zunehmend über den Abschluss von Service-Verträgen finanzieren werden - ähnlich wie dies zur Zeit bei Handys praktiziert wird.

Nach den Worten von Gartner-Vizepräsident Ken Dulaney wird diese Entwicklung vor allem dadurch gefördert, dass immer mehr der kleinen Rechner über einen Internet-Anschluss verfügen. PDAs und Handheld-PCs mit Online-Zugang würden in den kommenden Jahren immer beliebter und auch billiger. Und in Verbindung mit längerfristiges Service-Verträgen werde es schon in wenigen Jahren möglich sein, die Geräte kostenlos abzugeben.

Dulaney räumte zwar ein, dass sich der Trend bei Desktop-Rechnern - die so genannte Free-PC-Welle - trotz der anfänglichen Euphorie bislang nicht so recht durchsetzen konnte. Er ist jedoch der Ansicht, dass dies bei den Handhelds und PDAs nicht passieren wird, da es hier viel mehr Parallelen zum Mobilfunkmarkt gebe. Zum Beispiel seien die kleinen Rechner - wie Handys - billiger in der Herstellung als "richtige" PCs, so dass sich das Finanzierungskonzept über Service-Verträge hier auf jeden Fall rechne. (PC-WELT, 12.04.2000, sp)

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