Handheld

PlayStation Vita kämpft mit Überhitzungsproblemen (Update)

Montag den 30.07.2012 um 11:35 Uhr

von Michael Söldner, Benjamin Schischka

© playstation.com
Mehrere Käufer von Sonys mobiler Spielkonsole Vita haben mit Überhitzungsproblemen beim Aufladevorgang des Handhelds zu kämpfen.
Weltweit beschweren sich Nutzer über eine beim Aufladevorgang zu heiß gewordene PlayStation Vita . Dabei würde sich sogar die Farbe des Ladekabels verändern, auch von Bränden ist die Rede. Sony beteuert, dass es keinen Defekt am Handheld gäbe, stattdessen seien oft billige USB-Kabel oder Flüssigkeiten für eventuelle Kurzschlüsse verantwortlich.

Update - Inzwischen hat sich Sonys Unternehmenssprecher Guido Alt gegenüber spieletipps geäußert: "Es ist keine PS Vita in Flammen aufgegangen. Es besteht keine Brandgefahr. Es handelt sich um einen banalen Kurzschluss in der Ladebuchse. Möglicherweise war ein verschmutzes Ladekabel die Ursache. Es ist kein Hardwarefehler. Deswegen handelt es sich aus unserer Sicht auch nicht um Garantiefälle."

Die bislang 30 eingegangenen Beschwerden aus Japan, den USA, Europa und Australien werden trotzdem vom japanischen National Institute of Technology and Evaluation überprüft. Sony gab indes bekannt, dass keine Rückrufaktionen für die PlayStation Vita geplant seien. Defekte Geräte könnten jedoch gegen eine Gebühr beim Hersteller ausgetauscht werden.

Zusätzlich sei speziell beim Ladevorgang auf einen freien Standort zu achten. Auch Flüssigkeiten sollten vom Handheld ferngehalten werden.

Schon zum Verkaufsstart der PlayStation Vita gab es Probleme. Einige der in Japan verkauften Geräte ließen sich nicht einschalten und mussten ausgetauscht werden. In Deutschland verlief der Verkaufsstart hingegen weitgehend ohne Schwierigkeiten.

Montag den 30.07.2012 um 11:35 Uhr

von Michael Söldner, Benjamin Schischka

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