04.01.2012, 19:13

Denise Bergert

Handheld

PlayStation Vita erlebt Preissturz in Japan

©Sony

Aufgrund der geringen Nachfrage nach Sonys neuem Gaming-Handheld, haben viele japanische Händler den Preis für die Hosentaschen-Konsole gesenkt.
Am 17. Dezember 2011 feierte Sonys neue Handheld-Generation PlayStation Vita in Japan Premiere. Doch trotz des pünktlich zum Weihnachtsgeschäft angelegten Releases, blieb der große Kaufansturm aus. In den aktuellen Hardware-Verkaufscharts aus Japan wird die mobile Konsole von ihrem Vorgänger-Modell PlayStation Portable und dem Konkurrenten 3DS aus dem Hause Nintendo überholt.

Um die Verkäufe anzukurbeln, haben nun zahlreiche japanische Händler den Preis für die PlayStation Vita gesenkt. Das 3G-Modell, das bislang von den Sony-Fans besonders verschmäht wurde, sei demnach bereits für 20 Prozent weniger zu haben, als noch am Veröffentlichungstag. Es bleibt abzuwarten, ob eine Preissenkung den gewünschten Erfolg bringen kann. In der ersten Woche setzte Sony 325.000 Einheiten in Japan ab, in der zweiten Woche nach dem Launch waren es nur noch 72.000.
In Europa ist die PlayStation Vita ab 22. Februar 2012 in einer Wi-Fi-Version für 249,95 Euro und in einer 3G-Variante für 299,95 Euro erhältlich. Die Konsole wird von einem ARM-Quad-Core-Prozessor angetrieben und verfügt über 512 MegaByte RAM. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem zwei Kameras, ein OLED-Multitouch-Screen, ein Touchpad an der Rückseite, ein integriertes Mikrofon, GPS und ein Sechs-Achsen-Sensorensystem.
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