22.02.2012, 17:04

Denise Bergert

Handheld

Lieferengpässe bei Memory Cards für PS Vita

©Sony

Zum Release-Tag des neuen Sony Handhelds PlayStation Vita in Europa werden bereits die Memory Cards knapp.
Seit heute steht Sonys neue Hosentaschen-Konsole PlayStation Vita in den europäischen Händlerregalen. Der Handheld ist für 249 Euro in einer Wi-Fi-Version sowie für 299 in einer 3G-Variante zu haben. Um Spielstände ablegen oder Download-Inhalte herunterladen zu können, empfiehlt sich neben der eigentlichen Hardware auch der Kauf einer passenden Memory Card. Während die Speicherkarten in Japan auch in einer 32-GigaByte-Ausführung erhältlich sind, beschränkt sich Sony in Europa auf Zusatzkarten mit 4, 8 und 16 GigaByte. Bei den Lieferkontingenten scheint sich der Konzern dabei jedoch verschätzt zu haben, denn Medienberichten zufolge ist die 16-GigaByte-Fassung der Memory Card bei vielen europäischen Händlern bereits vergriffen.

Sony bezog heute umgehend Stellung und räumte Planungsfehler ein. Zum Japan-Launch der PlayStation Vita im Dezember sei es ebenfalls zu Lieferengpässen gekommen, gerade in Großbritannien seien die Kontingente nun ebenfalls nahezu erschöpft. Wie ein Konzernsprecher bestätigt, will Sony diesen Fehler so schnell wie möglich ausbügeln und für Nachschub sorgen. Man denke zudem über die Einführung von 32-GigaByte-Karten in Europa nach.
Mit den 4- und 8-GigaByte-Versionen dürften Vita-Besitzer schnell an ihre Speicher-Grenzen stoßen. Viele der im PlayStation Store angebotenen Download-Spiele schlagen mit Kapazitäten zwischen zwei und vier GigaByte zu Buche.
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