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Handelskette Imaginarium bastelt an SOA-Infrastruktur

19.01.2007 | 10:48 Uhr |

Mit Hilfe einer Service-orientierten Architektur will das Unternehmen Produkte schneller auf den Markt bringen.

Die im spanischen Saragossa ansässige Imaginarium gehört mit rund 350 Standorten in 30 Ländern zu den größten Fachhandelsketten für Spielzeug und Familienunterhaltung. Für den Umstieg auf eine SOA-basierende IT-Infrastruktur bedient sich das Unternehmen der Produkte von Vitria Technology . Das US-amerikanische Softwarehaus ist auf Systeme für das Geschäftsprozess-Management (Business Process Management = BPM) und Business Activity Monitoring (BAM) spezialisiert. Kernprodukt ist die Prozessintegrationsplattform "BusinessWare".

Beim Aufbau neuer strategischer Geschäftsbereiche greife Imaginarium insbesondere auf die Integrationstechniken des Herstellers zurück, lässt sich der CIO Antonio Gomez zitierten. Auf diese Weise könnten die Informationssysteme mit dem anhaltenden Firmenwachstum Schritt halten. Die SOA habe es unter anderem ermöglicht, die Unternehmensbereiche Telefonie und Reise zu etablieren und deren Produkte rasch im Markt einzuführen. Darüber hinaus erhoffe man sich von der Infrastruktur niedrigere Kosten und mehr Flexibilität, um auf veränderte Marktanforderungen reagieren zu können.

Mehr zu SOA und BPM finden Sie im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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