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Das iPad frisst den Laptop-Markt

So umstritten der Nutzen eines iPad ist, so interessant ist es doch für die Käufer. Nach einer internen Schätzung der US-Handelskette Bestbuy hat das Apple-Tablet die Nachfrage nach Notebooks um bis zu 50 Prozent verringert. Das erzählte Bestbuy-Chef Brian Dunn im Interview mit der US-Zeitung Wall Street Journal. Das Unternehmen hat deshalb entschieden, das iPad in allen seinen Filialen anzubieten. Allerdings hat zu dieser Entscheidung wohl auch der Fakt beigetragen, dass die Kunden nach Angaben von Dunn bereit sind, "überproportional viel Geld für diese Geräte auszugeben, weil sie so wichtig für ihr Leben werden."

Währenddessen bereitet Apple schon die nächste Generation der Technik-Flunder vor, berichtet das taiwanische Branchenportal Digitimes . Der Hersteller schließe gerade die Prüfung der Zulieferer für das Panel und den Touchscreen ab, so das Portal. Das nächste Display soll ultradünn werden, das iPad 2 könnte also noch flacher sein, als sein nur 13,4 Millimeter dicker Vorgänger. Es wird im ersten Quartal 2011 vorgestellt, zitiert Digitimes Unternehmenskreise. Dann soll auch die Serienproduktion der Auftragsfertiger anlaufen.

Das iPad 2 soll außerdem einen besseren Prozessor und mehr Speicher haben, so ein Bericht vom August dieses Jahres. Der Nachfolger werde mit einer neuen ARM-Cortex-A9-CPU ausgestattet, hieß es. Was an den Prozessoren neu ist, wurde jedoch nicht verraten. Darüber hinaus werde Apple eine kleinere Version des Tablets vorstellen, die mit einem 7-Zoll-Display statt eines 9,7 Zoll großen Touchscreens ausgestattet ist. Die Apple-Tablets bekommen außerdem 512 Megabyte Arbeitsspeicher, so der Bericht. Das wäre genauso viel wie beim iPhone 4. Derzeit hat das iPad nur 256 Megabyte Arbeitsspeicher.

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