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Half Life 2: Es darf gespielt werden - erste Screenshots

16.11.2004 | 11:41 Uhr |

Half Life 2 ist erschienen und darf seit Dienstagvormittag auch gespielt werden. Vor dem ersten Spielen ist eine Online-Aktivierung notwendig. Die Entwickler von Valve haben die dazugehörigen Aktivierungsserver frei geschaltet. PC-WELT hat Half Life 2 bereits angespielt.

Update (13:00 Uhr) : Wir haben uns jetzt auch die Boxed-Version von Half Life 2 angesehen. Das Spiel kommt komplett auf deutsch und als DVD. Vorne auf der Verpackung befindet sich keinerlei Hinweis über die Online-Aktivierung. Lediglich hinten steht klein bei den Systevoraussetzungen "DVD-Laufwerk" und "Internetverbindung". In der Verpackung liegt ein roter Zettel, auf dem erwähnt wird, dass ein Steam-Account zum Spielen benötigt wird. Handbuch. Fehlanzeige. Auf der Rückseite des roten Zettels sind lediglich einige der Tastaturbefehle aufgelistet. (/Update)

Seit Dienstagvormittag (deutscher Zeit) dürfen PC-Spiele-Fans weltweit den lang erwarteten 3D-Shooter Half Life 2 endlich spielen. Valve hat die Online-Aktivierungsserver freigegeben, so dass sowohl Käufer der Box- als auch der Steam-Version ihre Version nun freischalten können.

Die Größe der Steam-Variante von Half Life 2, inklusive Counterstrike: Source, beträgt insgesamt 5,5 Gigabyte. Wer also in den vergangenen Wochen nicht am Preloading teilgenommen hat, muss jetzt etwas Geduld zeigen. Zeitgleich veröffentlicht wurde auch Half Life: Source, eine aufgebohrte Variante des Vorgängers. Bereits vor einige Tagen wurde das "Source SDK" veröffentlicht. Es enthält neben einem Map-Editor, auch den Half Life Model Viewer und eine Dokumentation und befindet sich in Steam unter "Tools". In Kürze soll noch die Source-Variante des Multiplayer-Taktik-Shooter "Day of Defeat" folgen.

Wir haben natürlich auch gleich unser Half Life 2 über Steam bezogen und sind für kurze Zeit als Gordon Freeman in die Half Life 2-Welt abgetaucht. Gleich zu Beginn gibt es im Intro ein Wiedersehen mit "The G-Man". Von der Story wollen wir Ihnen nichts verraten, um Ihnen den ersten Eindruck nicht zu rauben.

So viel sei allerdings schon mal verraten: Die deutsche Synchronisation ist gelungen und die Grafik des Spiels atemberaubend. Wir haben uns allein einige Minuten damit beschäftigt auszuprobieren, was sich mit den Gegenständen dank der tollen Physik-Engine so alles anrichten lässt. Allein das macht schon Laune.

Zu Beginn des Spiels befinden Sie sich in der europäischen Stadt "City 17", in der für den Spieler rätselhafte Dinge vor sich gehen. Wachen patrouillieren in der Stadt und halten das Volk ala "1984" in Schach. An den Wänden hängen Monitore, über die laufend eine Gestalt Weisheiten zum Besten gibt. Natürlich wollten wir gleich Revoluzzer spielen und haben die Wachen mit Steinen und Flaschen beworfen. Das fanden die gar nicht lustig und haben uns gleich gejagt.

In den ersten Spielminuten gilt es, die Bedienung von Half Life 2 kennen zulernen. Das Tutorial ist dabei in die Handlung des Spiels eingebunden. Und das durchaus auf originelle Weise. Kleines Beispiel: Wir nähern uns einer Wache, die neben einem Mülleimer steht (auf der wiederrum eine Dose liegt). Die Wache schlägt, Schickane ist in "City 17" Alltag, mit ihrem Schlagstock die Dose auf den Boden und fordert uns dann eindringlich auf, die Dose wieder aufzuheben und sie in den Mülleimer zu werfen. Dabei erklärt das Spiel dann, wie es funktioniert.

Half Life 2 ist in insgesamt 15 Kapitel aufgeteilt. Ob das Spiel all den Erwartungen gerecht wird, lässt sich natürlich nur nach einem ausführlichen Test sagen. Der Erstspieleindruck (knapp 30 Minuten) ist aber hervorragend und wir hatten bereits einen Riesenspaß, ohne überhaupt eine Waffe in der Hand gehalten zu haben. Die Stadt ist riesig und wirkt lebendig.

Auf den folgenden Seiten noch einige Screenshots, die wir direkt in Half Life 2 beim ersten Einspielen gemacht haben.

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