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Hacker will Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto enttarnen

09.09.2014 | 17:35 Uhr |

Einem Hacker ist es angeblich gelungen, das Email-Konto des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto zu kapern.

Einem Hacker ist es in dieser Woche angeblich gelungen, das Email-Konto des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto zu übernehmen. Er nahm über die Mail-Adresse Kontakt mit dem IT-Magazin Wired auf, um den Hack zu beweisen. Gegen Bezahlung will „Jeffrey“, so der Name des Hackers, die wahre Identität des Bitcoin-Schöpfers preisgeben. Für Nakamotos Geheimnisse verlangt Jeffrey 25 Bitcoins, was beim aktuellen Kurs rund 9.000 Euro entspricht.

Die Identität des Bitcoin-Erfinders oder der Bitcoin-Erfinder ist bis heute ein Geheimnis. 2009 hatten ein Hacker oder eine Hacker-Gruppe unter dem Namen Satoshi Nakamoto die Open-Source-Software veröffentlicht, auf der die digitale Währung basiert. In den vergangenen Jahren hatten Hacker immer wieder versucht, die Identität der Schöpfer offenzulegen. Jegliche Versuche waren jedoch zum Scheitern verurteilt.

Bitcoin sammelt Geld für falschen Bitcoin-Erfinder

Den Hinweisen zufolge hat Jeffrey nicht nur satoshin@gmx.com, sondern auch noch weitere Mail-Adressen der Bitcoin-Erfinder übernommen. Wie der Hacker behauptet, sei er im Besitz von zahlreichen Email-Gesprächen, die bis 2011 zurückreichen. Die Korrespondenz verrate den wahren Namen Nakamotos. Nachprüfen lässt sich diese Behauptung jedoch nicht. Bislang hat sich auch noch niemand bereit erklärt, die 25 Bitcoins zu zahlen.

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