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Hacker umgeht Online-Zwang von SimCity

18.03.2013 | 05:23 Uhr |

Einem findigen Hacker ist es gelungen, SimCity vom Online-Zwang durch Publisher Electronic Arts zu befreien.

Die meisten PC-Spieler haben sich mittlerweile an den Umstand gewöhnt, ein Produkt vor dem Spielen über das Internet zu aktivieren. Jetzt versuchen die Verleger von Videospielen immer öfter, einen Schritt weiter zu gehen. Sie verlangen, dass die Konsumenten dauerhaft mit den hauseigenen Servern verbunden sein müssen, um ihr Spiel benutzen zu können. Genau diesen Schritt ist auch Electronic Arts gegangen. SimCity lässt sich nur mit einer dauerhaft aktiven Verbindung zum Internet spielen.

Die Spieler-Gemeinde war von diesem Vorgehen allerdings nicht begeistert. Im Internet hagelte es vor allem wegen des instabilen Server-Netzwerks Kritik. Electronic Arts verteidigt indes das eigene Vorgehen und verweist auf die neuen Funktionen des Spiels, die eine dauerhafte Internet-Verbindung voraussetzen würden.

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Jetzt hat ein findiger Hacker jedoch herausgefunden, dass sich SimCity auch ohne Verbindung zu den EA-Servern spielen lässt, wenn SimCity im Debug-Modus gestartet wird. Ein Eingriff im Programm ermöglicht es, auch dauerhaft offline zu spielen. Entwickler Ocean Quigley räumte bereits ein, dass SimCity lokal auf den Rechnern der Spieler simuliert würde. Die Online-Verbindung diene lediglich dazu, die größere Spielregion, Spezialisierung und Ressourcenverteilung zu ermöglichen. Damit ließe sich, mit bestimmten Eingriffen, SimCity wohl tatsächlich komplett offline spielen.

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