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Hacker stehlen persönliche Daten von über 300.000 Studenten

20.02.2014 | 19:08 Uhr |

In dieser Woche konnten Hacker bei einem Angriff auf die University of Maryland die persönlichen Daten von mehr als 300.000 Studenten erbeuten.

Die US-amerikanische University of Maryland wurde in dieser Woche zur Zielscheibe eines Hacker-Angriffs. Wie Wallace D. Loh, Präsident der Uni, in einer offiziellen Stellungnahme mitteilte, handle es sich bei den erbeuteten Daten hauptsächlich um Sozialversicherungsnummern, Namen und Geburtsdaten von Mitarbeitern, Studenten und ehemaligen Studenten.

Die rund 300.000 gestohlenen Datensätze hätten den Angaben zufolge teilweise bis ins Jahr 1998 zurückgereicht. Peinlich: Die Universität wirbt unter anderem mit ihrem neuen Studiengang „Cybersecurity“ um Studenten. Als Rechtfertigung betonten die Verantwortlichen, dass die Hacker mit einem besonders ausgeklügelten Verfahren vorgegangen seien. Wie genau der Datendiebstahl zustande kommen konnte, ist bislang jedoch noch unklar.

Die WLAN-Tricks der Profi-Hacker

Bereits vor knapp vier Jahren wurde ein Studenten-Datenbank in den USA Opfer einer Hacker-Attacke. In Ohio konnten die Angreifer so die persönlichen Daten von rund 750.000 Betroffenen stehlen.

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