1744888

Hacker machen sich Sicherheitslücke in D-Link-Routern zunutze

07.03.2014 | 18:06 Uhr |

Mit einer Sicherheitslücke in der Firmware von D-Link-Routern konnten Angreifer Nutzerdaten entwenden.

D-Link warnt vor einer Schwachstelle in seinen DSL-Routern. Darüber können Angreifer auf die Geräte zugreifen und die Adresse des DNS-Servers verändern. Durch die Manipulation wird es für die Täter möglich, den Internetverkehr der Anwender mitzuschneiden und Passwörter auszuspähen.

Der Hersteller reagiert mit einer aktualisierten Firmware für die Router mit der Bezeichnung DSL-321B, die die entfernten Angreifer künftig aussperren soll. Die betroffenen Geräte aus der Z-Revision sollten dringend mit der neuen Firmware versehen werden.

D-Link gibt an, dass die Firmware mit der Bezeichnung 1.10 den Fernzugriff über eine externe Schnittstelle unterbindet. Außerdem sei ein Problem mit dem Open DNS Resolver behoben worden. Die aktualisierte Firmware verhindert grundsätzlich den Zugriff auf den Router aus dem Internet.

Online-Sicherheit: So sichern Sie Ihren Router ab

Fraglich bleibt indes, ob D-Link schnell genug auf die Sicherheitslücke reagiert hat. Die Versionsbezeichnung 20131127 legt nahe, dass das Update bereits seit November 2013 in den Schubladen des Unternehmens geschlummert hat.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1744888