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Hacker lesen WLAN-Passwort über LED-Lampe aus

08.07.2014 | 18:07 Uhr |

Die LED-Lampe Lifx kann über eine Schwachstelle dazu bewegt werden, das WLAN-Kennwort preiszugeben. Eine neue Firmware stopft die Sicherheitslücke.

In Wohnungen finden sich mehr und mehr Geräte, die mit dem Heimnetz Verbindung aufnehmen. Dies sorgt jedoch auch für neue Sicherheitsrisiken. So kann über die LED-Lampe Lifx nach Angaben der Sicherheitsforscher von Context Information Security das Passwort des heimischen WLANs ausgelesen werden.

Die per Smartphone-App steuerbare Lampe kann ein WLAN-Mesh-Netzwerk aufbauen, um mit anderen Leuchten im Haus Kontakt aufzunehmen. Dabei wird auch das WLAN-Passwort unter den Lampen ausgetauscht. Genau hier lauert die Schwachstelle des Systems. Zwar war der Hack nur mit viel Aufwand möglich, da sich der Angreifer als neues Leuchtmittel ausgeben musste, dennoch könnten sich Fremde auf diese Weise Zugang zum WLAN des Eigentümers verschaffen.

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In Deutschland sind die Lifx-Lampen noch nicht sehr verbreitet. Käufer sollten sich die neue Firmware mit der Versionsnummer 1.3 herunterladen, um die Schwachstelle zu schließen.

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