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Hacker und Viren: Drastischer Anstieg

Die Zahl der Hacker- und Virenangriffe hat seit 1998 drastisch zugenommen. Als größtes Risiko gaben die Unternehmen allerdings die Nachlässigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter an. Als Reaktion rüsten sich die Unternehmen und Behörden immer stärker gegen die Bedrohungen von innen und außen.

Die Zahl der Hacker- und Virenangriffe hat seit 1998 drastisch zugenommen. Einer Studie im Auftrag der Zeitschrift für Netzsicherheit (KES) zufolge sind in den vergangen zwei Jahren bereits 81 Prozent der 176 befragten großen Unternehmen und Behörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens einmal einer Viren-Attacke zum Opfer gefallen.

40 Prozent der größeren Internet-Anbieter in den drei Ländern waren ebenfalls Ziel von Hackern und oder verzeichneten Manipulationen ihrer Websites. Als größtes Risiko gaben die Unternehmen allerdings die Nachlässigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter an.

103 der befragten Firmen wollen in diesem Jahr zusammen 71 Millionen Mark für Informationssicherheit ausgeben. Hochgerechnet auf die deutsche Wirtschaft ergibt sich laut KES daraus ein Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Mark für Netzwerksicherheit. Während in den vergangenen Jahren vor allem Großrechner gesichert wurden, seien jetzt in erster Linie PC-Netze, Internet-Anwendungen und mobile Computer Gegenstand der Planungen. (PC-WELT, 04.07.2000, dpa/ sp)

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