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Hacker stehlen Real-Names-Kundendaten

Laut Real Names drangen vor kurzem Hacker in die Systeme des

Laut Real Names drangen vor kurzem Hacker in die Systeme des Suchmaschinen-Betreibers ein und ließen möglicherweise Kreditkartennummern von Kunden mitgehen. Bei Real Names können Internet-Adressen mittels Eingabe von Wörtern wie etwa "PC-WELT" statt der sonst üblichen Methode "www.pcwelt.de" gesucht werden.

Die Suchmaschine besitzt nach eigenen Angaben einen Fundus von derzeit rund zwei Millionen solcher natürlicher Schlüsselwörter. Unternehmens-Chef Keith Teare zufolge sind letzte Woche 60.000 dieser Schlüsselwörter von Hackern auf eine Website in China umgeleitet worden.

Real Names habe das Problem zwar innerhalb von Minuten behoben, allerdings konnten die Hacker auf die Kundendatenbank zugreifen. Sie hätten die Firewall (siehe Glossar) durchbrochen und versucht, Kundeninformationen inklusive Kreditkartennummern auf einen Computer in China herunterzuladen. Die Bemühungen seien zwar abgebrochen worden und anscheinend ohne Erfolg gewesen, dennoch habe Real Names die betroffenen Rechner abgeschaltet.

Zudem habe man das FBI (Federal Bureau of Investigation) eingeschaltet und die Internet-Sicherheitsfirma ISS Group engagiert. Real Names änderte ferner die Passwörter der Kunden und informierte diese via Mail über die Vorgänge. Laut Teare sind bisher keine Fälle von Kreditkartenmissbrauch bekannt

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