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Hacker knacken Weltwirtschaftsforums-Server

05.02.2001 | 09:58 Uhr |

Hacker haben vertrauliche Daten von Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums in Davos geknackt. Darunter sind auch Kreditkartennummern, Passwörter, private Telefon- und Handy-Nummern hochrangiger Teilnehmer.

Hacker haben vertrauliche Daten von Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos geknackt. Darunter sind Kreditkartennummern, Passwörter, private Telefon- und Handy-Nummern etwa des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki, des Palästinenserpräsident Jassir Arafat, des designierten Chefs der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright.

"Das ist ein Fall von Cyberkriminalität", so Charles McLean, der Kommunikationschef des WEF, gegenüber der "Sonntagszeitung". "Wir haben sofort die Polizei verständigt." Die Kreditkartenunternehmen haben die Karten weltweit gesperrt.

Die Hacker hatten einen WEF-Server geknackt, auf dem die vertraulichen Daten der Teilnehmer des Treffens aus den letzten Jahren gespeichert waren. Insgesamt seien dort 80.000 DIN-A-4-Seiten Daten gespeichert, schrieb die "Sonntagszeitung".

Bislang hätten die Hacker die Daten allerdings noch nicht verwendet. Dabei hätten sich mit den Angaben durchaus über das Internet teure Flugreisen und Hotels buchen, Pornoseiten abonnieren und teure Telefongespräche führen lassen. (PC-WELT, 05.02.2001, dpa/ mp)

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