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Hacker-Kongress in Berlin

27.12.2000 | 16:45 Uhr |

Rund 2.500 "Hacker" und andere Computerbegeisterte haben am Mittwoch in Berlin ihren Jahreskongress begonnen, auf dem sie unter anderem über die Sicherheit der Computer fachsimpeln wollen.

Rund 2.500 "Hacker" und andere Computerbegeisterte haben am Mittwoch in Berlin ihren Jahreskongress begonnen, auf dem sie unter anderem über die Sicherheit der Computer fachsimpeln wollen.

Auf der dreitägigen Veranstaltung des Chaos Computer Clubs (CCC) sollen nach Angaben des Vereins auch Themen wie Informationstechnologie, Internet und Kryptographie (Verschlüsselung) behandelt werden. Zudem habe sich der Kongress als die wichtigste europäische "Hackerparty" etabliert.

Der CCC wurde 1981 in Hamburg gegründet und gilt seitdem als bundesweite "Hacker-Vereinigung". Er setzt sich nach eigenen Angaben für Informations- und Kommunikationsfreiheit ohne Zensur von Staat und Industrie ein und will Schwachstellen der Computersicherheit aufdecken.

Hacker sind nach Worten von CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn "neugierige Menschen", die wissen und zeigen wollen, wie Computer, Chipkarten oder Geldautomaten funktionieren. (PC-WELT, 27.12.2000, dpa/ mp)

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