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Hacker-Chips schleusen Malware über chinesische Haushaltsgeräte ein

06.11.2013 | 05:33 Uhr |

Der neueste Hacker-Coup: Chips in chinesischen Haushaltsgeräten, die Malware unbemerkt ins Heimnetzwerk schleusen.

Der russische TV-Sender Rossiya 24 hat in einer aktuellen Reportage den neuesten Hacker-Trick aus China aufgedeckt. In Haushaltsgeräten wie elektrischen Bügeleisen oder Wasserkochern wird ein kleiner Chip verbaut, der sich nach dem Kauf mit ungeschützten WLAN-Netzwerken verbindet. Mit einer Reichweite von rund 200 Metern schleust der ungebetene Gast dann unbemerkt Malware ins Heimnetzwerk.

Dem Bericht zufolge wurden ähnliche Chips auch bereits in anderen technischen Geräten aus China entdeckt, darunter Smartphones und Dashcams. Die Technik wird von Hackern vor allem dazu genutzt, um unbemerkt in Firmennetzwerke einzudringen und dort Wirtschaftsspionage zu betreiben oder Spam zu verschicken. Neben Unternehmen könnten jedoch künftig auch Privathaushalte zur Zielscheibe werden.

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Wie die russische Nachrichtenagentur Rosbalt berichtet, wurde ein Großteil der mit den Spionage-Chips ausgerüsteten Geräte von den Behörden beschlagnahmt. 30 elektronische Haushaltshelfer sind jedoch bereits in St. Petersburg in den Handel gelangt.

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