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Wikileaks sucht freiwillige Helfer

06.12.2010 | 14:09 Uhr |

Im Kampf gegen Hacker und andere Widrigkeiten setzt das Enthüllungsportal Wikileaks nun auf freiwillige Helfer. Die brisanten Daten sollen breit gestreut werden.

Zuerst verbannte Amazon Wikileaks von seinen Servern, dann sperrte ein US-Provider die Webseite . Beide begründen den Schritt mit einem Verstoß der Nutzungsbedingungen durch das Enthüllungsportal Wikileaks. Druck von der US-Regierung habe es nicht gegeben, heißt es seitens Amazon. Auch Hacker hatten die Seite immer wieder angegriffen.

Wikileaks hat am Wochenende eine Aktion gestartet, die es Wikileaks-Gegnern unmöglich machen soll, die brisanten Daten aus dem Netz zu entfernen. Die Plattform sucht Freiwillige, die auf privaten Unix-basierenden Webservern Ressourcen zur Verfügung stellen. Wer möchte, kann dort einen Account einrichten und Wikileaks per Webformular die notwendigen Daten zur Verfügung stellen.

Da die Dateien nur vom Typ HTML, CSS, Javascript oder PNG seien, reichen einige GB Platz, so Wikileaks. Das Portal will sich selbst um Upload und Updates kümmern. Der Plan: Die Daten möglichst breit streuen. Zum Recherchezeitpunkt umfasst die Mirror-Liste von Wikileaks bereits über 200 Seiten.

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