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Hacker-Angriff auf Nuklearwaffen-Labors

Fünf Jugendliche haben versucht, sich Zugang zu zwei Waffenl

Fünf Jugendliche haben versucht, sich Zugang zu zwei Waffenlabors in Kalifornien zu verschaffen, die für das US-Nuklearwaffenprogramm arbeiten. Der Versuch, in die Rechner einzudringen, scheiterte jedoch, wie die PC-WELT-Online-Schwester tecChannel berichtet.

Nach Angaben der auf Internet-Kriminalität spezialisierten Polizeibehörde "High-Tech Crimes Task Force" hatten die Jugendlichen vor ihrem Angriff auf die Waffenlabors Internet-Accounts des US-Providers Pacific Bell gehackt - und zwar mit Erfolg: Sie verschafften sich eine Liste mit rund 200.000 Internet-Zugängen. Bei 95.000 gelang es ihnen, das Passwort ausfindig zu machen. Unter diesen gestohlenen Identitäten versuchten sie dann, in die Netzwerke der Labors einzudringen.

Die Jugendlichen sind inzwischen gefasst worden. Verhaftet wurden sie laut US-Berichten nicht.

In den USA will man der Internet-Kriminalität jetzt mit besseren Maßnahmen Herr werden. Ein nationales Computer Netzwerk - das sogenannte LawNet - soll unabhängig von den Justizbehörden arbeiten und Kontakt mit internationalen Ermittlungsbehörden halten (PC-WELT, 12.01.2000, sp).

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