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Haben Samsung und Philips illegale Preisabsprachen getroffen?

07.12.2013 | 05:28 Uhr |

Ermittler der EU prüfen derzeit, ob Samsung, Philips und Media-Markt illegale Preisabsprachen getroffen haben.

Die Europäische Kommission geht derzeit gegen die Elektronikkonzerne Samsung und Philips vor, auch die deutsche Handelskette Media-Markt steht im Fokus der Ermittler. Wegen des Verdachts unerlaubter Absprachen wurden in dieser Woche Geschäftsräume der Unternehmen in mehreren Ländern durchsucht.

Die genauen Hintergründe für die Razzien sind noch nicht bekannt. Die EU-Kommission wirft den Unternehmen jedoch vor, den Internetverkauf von Elektronikprodukten behindert zu haben. In einer Erklärung teilten die drei betroffenen Unternehmen mit, dass sie in vollem Umfang mit der Europäischen Kommission kooperieren würden.

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Die Wettbewerbshüter gehen davon aus, dass es Absprachen gegeben habe, die zu höheren Preisen für Verbraucher geführt haben könnten. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, so drohen hohe Bußgelder, die eine Strafzahlung vorsehen, die bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes ausmacht. Bislang wurden derart hohe Strafen jedoch noch nicht verhängt.

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