Elektronik-Hersteller HTC hat im ersten Geschäftsquartal 2014 rund 62 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. Die Hoffnungen des Unternehmens ruhen nun auf dem neuen One (M8).

Der taiwanische Konzern HTC hat in dieser Woche eine vorläufige Bilanz für das erste Geschäftsquartal 2014 vorgelegt. Dem Papier zufolge nahm das Unternehmen vom 1. Januar bis 31. März 2014 33,12 Milliarden Taiwan-Dollar ein (umgerechnet 1,09 Milliarden US-Dollar). Die Prognose, die HTC im Februar veröffentlicht hatte, lag noch bei 34 bis 36 Milliarden Taiwan-Dollar. Damit bleibt das Unternehmen hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Mit dem vorausgesagten Quartalsverlust lagen die Analysten ebenfalls daneben. Statt der erwarteten 52 Millionen US-Dollar, machte HTC Verluste in Höhe von 62 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lief das Geschäft noch wesentlich besser. Damals verzeichnete HTC noch einen Gewinn in Höhe von 85 Millionen US-Dollar.

HTC One M8 im Test

Auch der Marktanteil des ehemals hinter Apple und Samsung Drittplatzierten sinkt zusehends. Nachdem HTC 2011 noch elf Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes dominierte, sind es 2014 nur noch zwei Prozent. Für bessere Zahlen im nächsten Quartal soll der Release des Flaggschiffs HTC One (M8) sorgen. HTC will außerdem im Wearables-Markt mitmischen. Konkrete Produkte lassen jedoch noch auf sich warten.

Video: HTC One (M8) im Praxis-Test
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