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HTC will nicht von Asus übernommen werden

15.06.2015 | 16:45 Uhr |

Asus könnte sich eine Übernahme von HTC vorstellen. Doch HTC lehnte jetzt ab.

Der taiwanische Hardware-Hersteller ASUSTeK Computer Inc. (Asus) ist an dem taiwanischen Smartphone-Hersteller HTC interessiert. Das teilte Asus-Vorstandsvorsitzende Johnny Shih vor wenigen Tagen mit. Ein offizielles Angebot hat Asus allerdings noch nicht für HTC abgegeben.
 
Durch die Übernahme von HTC würde Asus stärker auf den Bereich der Android-Smartphone vordringen, auf dem Asus bis jetzt nichts zu melden hat. HTC wiederum würde nach einigen schwierigen wirtschaftlichen Jahren in Folge starken Rückhalt bekommen. Den hätte HTC angesichts der übermächtigen Rivalen Apple und Samsung und der immer erfolgreicheren Konkurrenten aus China wie ZTE und Huawei dringend nötig.

Doch HTC ist von einer Übernahme wenig begeistert. HTC habe Asustek nicht kontaktiert und HTC würde die Übernahme nicht erwägen, war von HTC in einer Mitteilung für die Börse in Taipeh als Reaktion auf das Übernahmegerücht zu lesen.

Ob HTC diese ablehnende Haltung durchhalten kann, ist aber zweifelhaft. Der Umsatz von HTC geht ständig weiter zurück, der Börsenkurs des Unternehmens sank erst kürzlich erneut. Im Lauf der letzten drei Monate sank der Aktienkurs fast um die Hälfe seines ursprünglichen Wertes.

HTC hatte lange Zeit für andere Hersteller Smartphones gefertigt, insbesondere Windows-Mobile-Geräte. Doch allmählich trat HTC aus dem Schatten anderer Hersteller heraus und brachte unter dem eigenen Markennamen leistungsfähirge Android-Smartphones auf den Markt, beispielsweise das HTC Desire. Für Google produzierte HTC das Nexus One. Doch ab 2012 geriet HTC in immer größere Schwierigkeiten. Seitdem sucht HTC nach dem richtigen Unternehmens-Weg.

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