261337

HTC trotzt Google bei Android-User-Interface

26.07.2010 | 09:32 Uhr |

HTC hat mit Sense eine ansprechende Oberfläche für Smartphones entwickelt. Diese will HTC weiterentwickeln, obwohl Google bei Android 3.0 Gingerbread den Fokus auf eine einheitliche Oberfläche legt.

Für Android gibt es verschiedene Bedienoberflächen: Die standardmäßige Android-Oberfläche mit mehreren Startbildschirmen, Motoblur von Motorola, Touchwiz von Samsung und Sense von HTC (wobei Sense und Touchwiz auch bei Nicht-Android-Geräten zum Einsatz kommen). Google hat nun aber angekündigt, dass der Fokus beim nächsten Android-Update 3.0 Gingerbread auf einer leistungsfähigen Oberfläche liegen soll (und sich auch die Ansprüche an die Smartphone-Hardware erhöhen), die das Nebeneinander verschiedener Hersteller-abhängiger UI- Lösungen überflüssig macht. HTC lässt sich davon aber nicht beirren und will an Sense festhalten.

Drew Bamford, Manager des HTC User Experience Design Teams, erklärte, dass HTC weiterhin hart an Sense arbeite und nicht daran denke, seine eigene Oberfläche aufzugeben, sobald Android 3.0 erscheint. Man wolle Features wie das Application-Sharing-Widget vom Wildfire auf andere HTC-Smartphones im Rahmen künftiger Updates übertragen. Zudem wolle man die Oberfläche fit machen für Cloud Computing, damit HTC-Nutzer ihre Daten direkt aus Sense heraus synchronisieren, speichern und streamen können.

0 Kommentare zu diesem Artikel
261337