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HTC streicht 15 Prozent aller Arbeitsplätze

13.08.2015 | 16:11 Uhr |

HTC hat mit den schlechten Verkäufen seiner Smartphones zu kämpfen und streicht tausende Stellen.

Der Smartphone-Hersteller HTC hat einen größeren Stellenabbau angekündigt. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass von diesem Abbau etwa 15 Prozent aller Stellen betroffen sind. Damit dürften rund 2.300 Jobs wegfallen. Durch die Maßnahme sollen Kosten eingespart werden.

Erst vor wenigen Tagen hatte HTC einen Verlust in Höhe von umgerechnet etwa 230 Millionen Euro im zweiten Quartal des Geschäftsjahres verkündet. HTC will mit einer Restrukturierung und einer damit verbundenen Kostenreduzierung wieder in die Profitabilität kommen. Drei Sparten sollen sich um die Hauptgeschäftsfelder kümmern: Premium-Smartphones, Virtual Reality und Connected Lifestyle. HTC hofft durch durch die Restrukturierung die Kosten um 35 Prozent zu senken.

Das Unternehmen hat vor allem mit schlechten Verkaufszahlen seiner Smartphones zu kämpfen. Die Verkaufszahlen des Flaggschiffs HTC One blieben unter den Erwartungen. Hinzu kommt die wachsende Konkurrenz durch andere chinesische Smartphone-Hersteller, die ihre Produkte auch verstärkt außerhalb China anbieten. Mit attraktiven Produkten neben Smartphones will HTC sich gegen die Konkurrenz behaupten. Dazu gehört auch das Virtual-Reality-Headset HTC Vive, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

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