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Sense kommt auf Windows Phones und Android 3.0

26.07.2010 | 13:28 Uhr |

"Microsoft hat mehr Kontrolle über die Kern-Inhalte von Windows Phone 7 übernommen, aber wir können immer noch innovativ sein", sagte Drew Bamfort, Chef des Bedien-Designteams von HTC in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes.

Die zukünftigen Versionen von Sense werden aber nicht mehr so aussehen, wie auf aktuellen Windows Mobile-Handys, fügte Bamfort hinzu. "Wir können zwar nicht mehr so viel von Windows Phone verändern, aber wir werden es verbessern".

Das widerspricht der Aussage von Microsoft zum neuen Betriebssystem Windows Phone 7. Neben strikten Mindestvoraussetzungen bei der Hardware hatte der Konzern auch ganz klar verkündet, dass Hersteller keine eigenen Benutzeroberflächen mehr verwenden dürfen. Damit will Microsoft ein einheitliches Betriebssystem schaffen, dass auf allen Handys gleich gut bedienbar ist und funktioniert.

Auch Google will mit der neuen Version Gingerbread eine so gute Oberfläche schaffen, dass spezielle Hersteller-Erweiterungen überflüssig wären . Ein ausdrückliches Verbot anderer Benutzeroberflächen hat Google aber im Gegensatz zu Microsoft nicht ausgesprochen. Daher ist Drew Bamfort von HTC optimistisch. "Google dürfte sich mehr darauf konzentrieren, die Bedienbarkeit von Android zu verbessern, ich glaube aber nicht, dass sie Herstellerveränderungen ausschließen", sagte er zu Forbes.

Sense kommt also auch in Zukunft auf Windows Phones und Android-Handys. Es wird aber anders aussehen und um neue Funktionen erweitert. Bamfort verriet, dass die neue HTC-Oberfläche den Nutzer nicht mehr nur in den Mittelpunkt stellen will, indem Nachrichten und soziale Netzwerke übersichtlich dargestellt und mit einander verknüpft werden, sondern in der neuen Version sollen auch Musik, Videos, Apps und eBooks einfach zu verwalten sein.

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