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Preiswertes Touch mit besserem Aussehen?

09.09.2008 | 12:55 Uhr |

Bringt HTC demnächst ein neues Billig-Touch auf den Markt? Demnächst soll nämlich das HTC Opal erscheinen, das technisch eng mit dem 2007 veröffentlichten Touch verwandt ist. Auch optisch ist die Ähnlichkeit unübersehbar.

Gerüchten zufolge plant HTC einen Nachfolger des vor gut einem Jahr vorgestellten Touch. Anders als bislang angenommen scheint das nicht das Touch Diamond zu sein. Wie das Blog smartmobilegadgets.com berichtet, soll das von HTC Opal getaufte Gerät schon bald herausgebracht werden. Anders als beim Vorgänger hat der Kunde dann die Wahl aus verschiedenen Farben, die aber wohl nur die Seitenleiste schmücken werden.

Das vom Blog veröffentlichte Bild zeigt einige Veränderungen gegenüber dem HTC Touch. So ist der Navkey breiter geworden und statt der kleinen, quadratischen Öffnung für den Lautsprecher über dem Display bekommt das Opal einen langgestreckten Schlitz. Die Kamera auf der Rückseite wurde dezent in das Gehäuse integriert. Der Vorgänger hatte noch einen auffälligen Chromring um die Linse. Auch die Lautsprecheröffnung auf der Rückseite wurde verkleinert und besteht beim Opal nur aus einem Schlitz. Außerdem scheint HTC die Rückseite des Opal noch mehr abgerundet zu haben.

Technisch scheint sich das HTC Opal nicht verbessert zu haben. In dem Datenblatt sind jedenfalls bis auf Quadband-GSM und dem aktuellen Windows Mobile 6.1 keine Neuerungen zu erkennen. Weiterhin verwendet HTC einen TI OMAP 850 Chipsatz mit 200 Megaherz, 128 Megabyte RAM und 256 Megabyte ROM. Daten können per WLAN b/g oder GPRS/EDGE heruntergeladen werden. Das Display ist wie beim HTC Touch 2,8 Zoll groß und hat eine Auflösung von 240x320 Pixeln. Kamera und Akku kennt man ebenfalls schon vom Vorgänger.

Scheinbar möchte HTC das Opal als Einsteiger-Smartphone platzieren und mit einem niedrigen Preis eine breite Käuferschicht ansprechen. Schließlich hat sich der Hersteller als Ziel gesetzt, bis 2009 in die Top 5 der Handyhersteller aufzusteigen. Das große Wachstum im Mobilfunkmarkt findet aber nicht mehr in den Industrieländern statt, sondern in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Dort können sich die meisten Menschen weder ein Smartphone leisten, noch deren Funktionsvielfalt voll ausschöpfen. In diesen Regionen wachsen die Hersteller haupsächlich durch Billighandys. Diese hat HTC aber im Unterschied zu Nokia, Samsung oder Motorola bislang nicht im Angebot.

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