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Neue Smartphones mit Nvidia-Grafik

Der taiwanische Handyhersteller HTC verwendet für einige seiner Modelle in Zukunft den Chipsatz Tegra von Nvidia. Das berichtet die International Business Times.

HTC wird seine Smartphones in diesem Jahr mit Nvidia-Chips bestücken. Der Handyhersteller kooperiert mit dem Grafikkartenspezialisten und setzt 2009 in einigen seiner Modelle dessen Tegra-Technologie ein, die im Februar 2008 auf dem Mobile World Congress vorgestellt wurde. Das berichtet die International Business Times . Erste Geräte sollen in der zweiten Hälfte des Jahres im Handel erscheinen.

Die Tegra-Familie umfasst einen von Nvidia selbst entwickelten ARM-11-Prozessor und eine GeForce-Grafiklösung, die beide in einem Chip integriert sind. Nvidia bietet drei Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche an. Tegra APX 2500 ist hauptsächlich für Smartphones gedacht und hat eine Taktfrequenz von 600 Megahertz. Tegra 600 und 650 richten sich vorwiegend an Hersteller von Mobile Internet Devices wie Multimedia-Player oder sehr kleinen Computern.

Der Tegra APX 2500 unterstützt Displays mit einer Auflösung von bis zu 854x480 Pixeln, 3D-Grafiken und kann Videos mit DVD-Auflösung wiedergeben. Die Chips sollen sehr stromsparend sein und Musik mit einer Akkuladung bis zu 130 Stunden sowie Video bis zu 30 Stunden abspielen. Der Handyhersteller kann außerdem Kameras mit einer Auflösung von bis zu 12 Megapixeln anschließen. Im Moment werden die Betriebssysteme Windows CE und Windows Mobile unterstützt. Wie flüssig der Tegra-Chipsatz Animationen berechnet, zeigt ein Video mit einem Testgerät, das Nvidia auf Youtube präsentiert.

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