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Das bessere Google Nexus One kommt von HTC

16.02.2010 | 12:05 Uhr |

HTC hat endlich das Geheimnis um das Bravo gelüftet, ein Highend-Smartphone, über das seit Monaten spekuliert wird. Es wurde umbenannt in HTC Desire. Sein Design und die Technik erinnern stark an das Google-Handy Nexus One, aber es gibt einige Unterschiede.

Zum einen ist das Desire noch besser ausgestattet, zum anderen hat HTC das Betriebssystem Android 2.1 mit seiner intuitiven Bedienoberfläche Sense veredelt. Wer überlegt, ein Nexus One zu kaufen, sollte daher lieber zum Desire greifen. Es kommt bereits im April 2010 in den Handel.

Der Touchscreen verwendet die moderne AMOLED-Technik, die Farben brillanter darstellt, als herkömmliche LCDs und dabei gleichzeitig weniger Strom verbraucht. Er ist 3,7 Zoll groß und hat die scharfe Auflösung von 800x480 Pixel. Unter der Haube werkelt ein Snapdragon-Chipsatz, dessen Hauptprozessor mit schnellen 1 Gigahertz taktet. Der Arbeitsspeicher ist unglaubliche 576 Megabyte groß - kein anderes Smartphone kann da mithalten. Selbst der amtierende Hosentaschenkönig HD2 hat ab Werk nur 448 Megabyte RAM. Der interne Speicher beträgt nur 512 Megabyte, kann aber durch microSD-Karten auf 32 Gigabyte ausgebaut werden.

Die übrige Ausstattung ist ebenfalls vom Feinsten. Die Kamera verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixel und wird von einem LED-Blitzlicht unterstützt. Videos nimmt das Desire in HD-Auflösung mit 720p auf. Digitaler Kompass, integriertes A-GPS, Bluetooth 2.1 und ein 3,5-Millimeter Klinkenstecker runden das Ausstattungspaket ab. Online geht das HTC Desire über WLAN, UMTS oder HSPA. Trotz der vielen Technik ist das Gerät nur 11,5 Millimeter dünn.

Aber vor allem durch seine überlegene Benutzeroberfläche HTC Sense wird das Desire zum besseren Nexus One. Sie basiert auf Widgets und ermöglicht einen intuitiven Umgang mit dem Smartphone. In der neuen Sense-Version, die man auf dem Desire findet, wurden nicht nur bestehende Funktionen verbessert, sondern auch neue Anwendungen integriert. Die neue Applikation namens HTC Friend Stream fasst alle Kanäle der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr zusammen und hält jederzeit die aktuellsten Informationen des digitalen Freundeskreises auf dem Bildschirm bereit. Neben Friend Stream können mit HTC Sense ab sofort auch die eigenen Kontakte in spezifische Gruppen wie zum Beispiel Freunde und Kollegen unterteilt werden.

Zudem wurde der Web Browser überarbeitet. Er unterstützt auf dem Desire endlich Flash-Inhalte. Neu ist auch eine Newsreader-Anwendung und das dazugehörende Widget sowie eine Thumbnail-Ansicht der sieben Homescreens. Sie werden Miniatur-Größe als Gesamtansicht dargestellt, sodass man schnell und einfach auf den entsprechenden Screen zugreifen zu kann. Steuern kann man das Desire übrigens nicht nur über den Touchscreen, sondern auch über eine optische Maus, die ähnlich funktioniert wie bei den neuen Blackberry-Modellen.

Auch der Akku des Android-Boliden überzeugt. Mit einer Kapazität von 1400 mAh dürfte er das Desire etwa 2-3 Tage am Leben halten.

Das HTC Desire ist ab April in Deutschland, Österreich und der Schweiz über unterschiedliche Netzbetreiber und im Fachhandel erhältlich, einen Preis hat der Hersteller noch nicht verraten.

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