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HPs Integrity-Blades bekommen Zuwachs

14.02.2008 | 13:00 Uhr |

Das Modell Integrity BL870c ist für Anwendungen gedacht, die hohe Anforderungen an Ressourcen stellen.

Als Besonderheit bietet die Integrity BL870c vier Sockeln - eine Premiere in dieser Serie. Sie besitzt bis zu acht Rechenkerne. HP gibt an, dass sich der Energieverbrauch mit dem neuen System im Vergleich zu in Industriegehäusen (Rack-mount) installierten Systemen um bis zu 25 Prozent senken ließe. Auch der Platzbedarf der BL870c- Blades sei um rund 40 Prozent niedriger als bei Rack-mount-Installationen.

HP hat für die Integrity-Blades zudem Komplettlösungen – so genannte Solution Blocks - entwickelt. Diese sollen es möglich machen, geschäftskritische Anwendungen auf dem BL870c -Rechner ohne großen Aufwand zu implementieren.

Als Betriebssysteme stehen Microsoft Windows, HP-UX, OpenVMS, RedHat- und SuSE-Linux zur Auswahl. Der HP Integrity BL870c-Blade ist ab sofort verfügbar. Die Preise beginnen bei rund 2.600 Euro. Die Solution Blocks sind über HP und seine Vertriebspartner erhältlich. Die Preise variieren je nach Konfiguration. Anwender können den BL870c beliebig mit ProLiant- und Storage-Blades einsetzen und über gemeinsame Management-Tools verwalten. Der neue Blade-Rechner bietet innerhalb des Blade-Portfolios von HP die höchste Verarbeitungsgeschwindigkeit und mit bis zu 96 GB einen sehr großen Arbeitsspeicher.
Eine so genannte Virtual Connect-Technologie sorgt dafür, dass jeder Server-Einschub vor der Erstinstallation nur einmal verkabelt werden muss. Für eine optimierte Auslastung in virtuellen Umgebungen stellt HP das HP Virtual Server Environment (VSE) unter anderem mit den Tools Capacity Advisor und Global Workload Manager zur Verfügung.

Jeder Solution Block besteht aus einem Komplettangebot von Integrity-Blades, Applikationssoftware sowie Speicher- und Netzwerktechnologie. HP liefert Lösungen für das Enterprise Resource Planning (ERP), für SOA-Vorhaben (SOA = Service-orientierte Architektur), für die Integration von Applikationen sowie für das Management von Produktdaten (PLM).

Heute bietet HP fünf Solution Blocks für den sofortigen Einsatz an, wobei weitere folgen werden. Verfügbar sind ERP für SAP ECC V6.0, ERP für Oracle PeopleSoft, SOA auf Basis von BEA AquaLogic und WebLogic, Siemens PLM für Produktion und Distribution sowie IBM WebSphere für die Integration von Applikationen. (j

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