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HP tauscht defekte Notebook-Speichermodule um

28.06.2004 | 10:34 Uhr |

Hewlett-Packard (HP) hat bei Routinetests an seinen Notebooks einen Konstruktionsfehler in bestimmten Speichermodulen entdeckt. Betroffen seien HP Notebooks und Ersatzteile, die von März 2002 bis Juli 2003 hergestellt worden seien und Speichermodule mit 128, 256 oder 512 Megabyte sowie eine weit verbreitete Notebook-Architektur enthalten. Alle betroffenen Kunden können sich bei HP bis zum 31. Dezember 2004 die Speichermodule kostenlos austauschen lassen.

Hewlett-Packard (HP) hat bei Routinetests an seinen Notebooks einen Konstruktionsfehler in bestimmten Speichermodulen entdeckt. Betroffen seien HP Notebooks und Ersatzteile, die von März 2002 bis Juli 2003 hergestellt worden seien und Speichermodule mit 128, 256 oder 512 Megabyte sowie eine weit verbreitete Notebook-Architektur enthalten. Alle betroffenen Kunden können sich bei HP bis zum 31. Dezember 2004 die Speichermodule kostenlos austauschen lassen.

Die defekten Speichermodule führen laut HP zu Blue Screens oder anderen Systemfehlern. In seiner Mitteilung betont das Unternehmen, dass die Speichermodule von Zulieferern stammen, die auch von anderen Notebook-Herstellern verwendet wurden. Bei HP kamen diese Module bei folgenden Modellen zum Einsatz:

* Compaq Evo Notebook N610c
* Compaq Evo Notebook N610v
* Compaq Evo Notebook N620c
* Compaq Evo Notebook N800c
* Compaq Evo Notebook N800v
* Compaq Evo Notebook N800w
* Compaq Evo Notebook N1000c
* Compaq Evo Notebook N1000v
* Compaq Presario 1500
* Compaq Presario 2800
* Compaq Presario x1000
* Compaq Presario x1200
* HP Compaq Business Notebook nx7000
* HP Pavilion zt3000


Die betroffenen Kunden finden auf dieser HP-Seite weitergehende Informationen zum Austauschprogramm. Hier bietet HP auch ein Diagnosetool zum Download an, mit dem die fehlerhaften Speichermodule identifiziert werden können. Auf Wunsch liefert HP dieses Tool auch kostenlos auf CD nach Hause.

Das Diagnosetool, dessen Download knapp 4,5 Megabyte beträgt, sollte verwendet werden, weil nicht alle Geräte der genannten Modell-Serien betroffen sind. "Die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden ein Notebook mit defektem Speichermodul besitzen, ist gering", so HP.

Das Tool fordert automatisch ein neues Modul an, wenn es auf dem Gerät ein fehlerhaftes entdeckt. Die Lieferung soll binnen fünf bis zehn Arbeitstagen erfolgen. Für die Rücksendung des defekten Speichermoduls erhalten die Kunden einen frankierten Umschlag.

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