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HP feuert jeden zehnten Mitarbeiter

19.07.2005 | 16:24 Uhr |

Hewlett-Packard will profitabler werden. Und entlässt deshalb zehn Prozent seiner Mitarbeiter.

Wer bei HP arbeitet, muss sich warm anziehen. Denn nachdem bereits seit letzter Woche über Massenentlassungen beim PC-Riesen Hewlett-Packard spekuliert wurde ( die PC-WELT berichtete ), gab das Unternehmen jetzt Details bekannt. Demnach will der Konzern weltweit 14.500 Mitarbeiter entlassen.

In Deutschland sollen bis zu 2000 Stellen gefährdet sein, wie www.spiegel.de berichtet. Damit setzt HP zehn Prozent seiner jetzigen Mitarbeiter vor die Tür. Mit dieser drastischen Maßnahme, die im Zuge einer größeren Restrukturierung erfolgt, hofft HP ab dem Geschäftsjahr 2007 1,9 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen zu können.

Von dem Stellenabbau sollen Verkauf, Forschung und Entwicklung relativ wenig betroffen sein. Stattdessen sollen bestimmte Management- beziehungsweise Verwaltungsebenen aufgelöst und der Support neu organisiert werden. Besonders sparen will HP bei der Personal-, Finanz- und IT-Abteilung. Allein der Stellenabbau soll am Ende Einsparungen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar bringen. Weitere 300 Millionen Dollar will der Konzern durch Einschnitte bei den Pensionsleistungen einsparen.

Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet HP nicht damit, die angestrebten 1,9 Milliarden Dollar Einsparungen bereits erreichen zu können. Stattdessen plant der PC-Riese für dieses Jahr mit Einsparungen zwischen 900 Millionen und 1,05 Milliarden Dollar.

Plant Hewlett-Packard Massenentlassungen? (PC-WELT Online, 15.07.2005)

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