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HP-Verwaltungsrat will weiter über Ermittlungsaffäre beraten

11.09.2006 | 11:45 Uhr |

Die Affäre um illegale Ermittlungsmethoden bei der Suche nach einer undichten Stelle im Verwaltungsrat beschäftigt den US-Computerriesen Hewlett-Packard weiter. Der Verwaltungsrat will am Montag den zweiten Tag in Folge beraten, wie das Unternehmen am Sonntagabend mitteilte.

HP-Verwaltungsratschefin Patricia Dunn hatte private Ermittler nach der Quelle für Indiskretionen zum Abgang der früheren Konzernchefin Carly Fiorina Anfang 2005 suchen lassen. Dabei haben sich die Privatdetektive auf illegale Weise Rufnummer-Listen von HP- Verwaltungsratsmitgliedern und Journalisten beschafft, wie der Konzern vor kurzem einräumen musste.

Dunn sagt, sie habe erst spät von den zweifelhaften Ermittlungsmethoden erfahren. Sie plane keinen Rückzug, sei aber bereit, zurückzutreten, wenn dies von dem Verwaltungsrat verlangt werde.

Das Unternehmen machte keinerlei Angaben zum Inhalt der Beratungen am Sonntag und Montag. Das „Wall Street Journal“ berichtete, die Mitglieder des Verwaltungsrates hätten am Sonntag eine dreistündige Telefon-Konferenz abgehalten. (dpa/cvi)

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