HP

Entscheidung über webOS-Zukunft fällt in zwei Wochen

Donnerstag den 01.12.2011 um 20:02 Uhr

von Denise Bergert

In den kommenden 14 Tagen will HP über die Zukunft seines webOS-Betriebssystem entscheiden.
Nach einer radikalen Umstellung von HPs Geschäftsmodell, die in der vergangenen Woche in einer Gebühr von 1,66 Milliarden US-Dollar mündete, die das Unternehmen für die Schließung seiner mobilen Plattform webOS zahlen müsste, bezog CEO Meg Whitman heute Stellung. Demzufolge werde HP in den kommenden zwei Wochen über das Schicksal von webOS entscheiden.

In einem Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro, erklärte Whitman, dass derzeit noch 600 Mitarbeiter in der webOS-Sparte beschäftigt seien, was eine finale Entscheidung noch schwieriger mache. Nachdem HP im Sommer verkündete, keine mobilen Endgeräte mehr herstellen zu wollen , hängt das Schicksal des Betriebssystems in der Schwebe.
HP TouchPad und zwei Smartphones mit webOS vorgestellt
HP TouchPad und zwei Smartphones mit webOS vorgestellt

Seit einigen Monaten machen unterschiedliche Gerüchte um mögliche Käufer wie Amazon  oder Oracle als auch die Möglichkeit des Fortbestands unter dem Dach von HP im Internet die Runde. Eine Hundertachtzig-Grad-Drehung machte das Unternehmen vor Kurzem mit der Aussage, man wolle doch weiter an der PC-Sparte festhalten , obwohl der ehemalige CEO Leo Apotheker das Gegenteil bestätigt hatte. Im vergangenen Monat rief Whitman schließlich zum internen Meeting. Doch auch hier blieb sie die finale Entscheidung über die webOS-Zukunft schuldig.

Nach der Enthüllung des Betriebssystems durch Palm sahen viele Branchen-Experten in webOS ein vielversprechendes Gegengewicht zu Android und iOS. Mit dem Marktstart des ersten webOS-Tablets TouchPad entpuppte sich die Systemsoftware jedoch als Flop, der aktuelle Marktanteil tendiert gegen Null.


Donnerstag den 01.12.2011 um 20:02 Uhr

von Denise Bergert

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