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Nachfrage nach Xbox 360 sinkt weiter

20.10.2012 | 05:31 Uhr |

Im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres konnte Microsoft nur noch 1,7 Millionen Xbox-360-Konsolen weltweit absetzen.

Mit Microsofts Xbox 360 und Sonys PlayStation 3 befinden sich aktuell zwei Konsolen mit sehr langen Produktlebenszyklen am Markt. Die Ankündigung einer neuen Hardware-Generation lässt trotz zahlreicher Gerüchte noch immer auf sich warten. Die lange Wartezeit auf die neuen Next-Generation-Konsolen scheint sich nun im sinkenden Interesse der Käufer niederzuschlagen.

Microsoft veröffentlichte heute die aktuellen Geschäftsergebnisse seiner Konsolen-Abteilung. Diese offenbaren mit nur 1,7 Millionen verkauften Einheiten im ersten Quartal einen Abwärtstrend. Im Vorjahreszeitraum wanderten noch 2,3 Millionen Konsolen über die internationalen Ladentheken. Der Umsatz sank mit 418 Millionen US-Dollar um 24 Prozent. Die Einnahmen krachten um ganze 94 Prozent nach unten und lagen im vergangenen Quartal lediglich bei 19 Millionen US-Dollar.

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Die schwachen Zahlen schiebt Microsoft auf das wenig spektakuläre Spiele-LineUp in den letzten drei Monaten. Nach dem Release von Gears of War 3 im Frühjahr fehlte es der Konsole an Blockbustern. Im Gegensatz zu den sinkenden Hard- und Software-Verkaufszahlen, konnte Microsofts Online-Plattform Xbox Live jedoch ein Plus erwirtschaften.

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