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Gute Gründe für Open Source

12.07.2002 | 17:23 Uhr |

Stabilität und Sicherheit sind die wichtigsten Gründe, warum sich Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software entscheiden. Dagegen spielen Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes, also die bislang am meisten hervorgehobenen Vorteile der Anwendungen, nur eine untergeordnete Rolle.

Stabilität und Sicherheit sind die wichtigsten Gründe, warum sich Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software entscheiden. Dagegen spielen Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes, also die bislang am meisten hervorgehobenen Vorteile der Anwendungen, nur eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Berlecon Research, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Die Berliner Marktforscher hatten im Rahmen des EU-finanzierten FLOSS-Projekts (Free and Open-Source-Software) 395 Unternehmen und öffentliche Institutionen mit mindestens 100 Mitarbeitern aus Deutschland, Schweden und Großbritannien befragt, die bereits Open-Source-Software im Einsatz haben oder den Einsatz innerhalb des nächsten Jahres planen. Das FLOSS-Pojekt wurde von Juni 2001 bis Juli 2002 zusammen mit Infonomics (International Institute of Infonomics, Maastricht) durchgeführt.

Als weiteres zentrales Argument nannten die Befragten die Kosteneinsparungen durch den Wegfall von Lizenzgebühren. Dieser Punkt dürfte künftig noch schwerer wiegen, schätzt Berlecon-Geschäftsführer Thorsten Wichmann: "Die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie Änderungen der Lizenzbedingungen für Microsoft-Produkte lassen Unternehmen mögliche Alternativen zur verbreiteten Kombination Windows und Microsoft Office ernsthaft durchrechnen."

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