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Guggenheim geht online

14.04.2001 | 12:53 Uhr |

Das New Yorker Guggenheim Museum bereitet seinen Einstieg ins online-Geschäft vor. Wie das Hamburger Nachrichten-Magazin "Spiegel" berichtet, will das Museum von September an im Internet eine kommerzielle Bilddatenbank einrichten und auch Kulturreisen und Seminare vermarkten.

Das New Yorker Guggenheim Museum bereitet seinen Einstieg ins online-Geschäft vor. Wie das Hamburger Nachrichten-Magazin "Spiegel" berichtet, will das Museum von September an im Internet eine kommerzielle Bilddatenbank einrichten und auch Kulturreisen und Seminare vermarkten.

Thomas Krens, Leiter der Solomon Guggenheim Stiftung, plane die "digitale Groß-Offensive" gemeinsam mit Kooperationspartnern in aller Welt. Neben seinen bisherigen Allianzen mit der Eremitage in St. Petersburg und dem Kunsthistorischen Museum in Wien wolle er dazu auch neue Partnerschaften schließen.

Verhandelt werde etwa mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe und der Graphischen Sammlung Albertina in Wien. Zum Kreis der Investoren gehöre unter anderem die japanische Internet-Holding Softbank.

In der Vergangenheit sei Museumschef Krens für seinen Expansionsdrang und seine wirtschaftsnahe Museumspolitik gerügt worden. Das Museum hat in den vergangenen Jahren Filialen in New York, Bilbao und Berlin eröffnet. Im September folgt ein Ableger in Las Vegas, und vor wenigen Monaten wurde ein weiteres Neubauprojekt für New York vorgestellt. (PC-WELT, 14.04.2001, dpa/ pk)

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