Um sich vor den neuen Bedrohungen zu schützen, sollten Sie die Signaturen Ihres Viren-Scanners aktualisieren. Das ist besonders wichtig, wenn Sie mit freigegebenen Netzwerken oder Ordnern arbeiten. Die meisten Hersteller von Antiviren-Software geben außerdem Hinweise zur Entfernung der Schädlinge von einem infizierten System. Bugbear, teilweise auch Opasoft, sind aktuelle Beispiel dafür, wie einfach sich Anwender vor Malware schützen können, wenn sie einige Grundregeln beherzigen.
1. Aktuelle Software-Versionen benutzen (etwa Internet Explorer 6 statt 5.xx) und ältere Software durchPatchesauf dem neuesten Stand halten.
2. Bei Mails mit fremdsprachigen Betreffzeilen misstrauisch sein (außer wenn Sie solche Mails erwarten).
3. Windows-Explorer so einstellen, dass auch bekannte und doppelte Datei-Endungen angezeigt werden.
4. Nie auf eine .EXE-Datei klicken, bevor diese nicht mit einem aktuellen Scanner überprüft wurde. Ausführbaren Dateien immer mit Skepsis begegnen.
5. Bei Programmen, die Sie auf Ihrem Rechner installieren wollen, sollten Sie sich immer von deren sicherer Herkunft vergewissern.
6. Virenscanner auf dem aktuellen Stand halten.
7. Netzwerk-Freigaben darauf überprüfen, ob diese wirklich nötig sind. Oft sind Drucker oder Ordner - besonders bei Firmen-Rechnern - unwissentlich freigegeben. Solche Einfalls-Tore sollten Sie schließen, wann immer das möglich ist.
In der PC-WELT 11/2002 beschäftigen wir uns ausführlich mit Viren und Trojanern. Sie finden die neue PC-WELT ab 5. Oktober am Kiosk.
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