Grundlagen III: Windows optimieren
Konfigurieren Sie Windows so, dass es alle Dateiendungen anzeigt, auch die bekannten. Diese blendet das Betriebssystem nämlich standardmäßig aus.
Dazu gehen Sie im Windows Explorer in "Extras, Ordneroptionen, Ansicht" und entfernen bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" das Häkchen. Danach klicken auf OK.
Sie sollten unter Windows XP einen zusätzlichen Benutzer einrichten, mit dem Sie im Alltag surfen. Er besitzt weniger Rechte als der Admin-Account. Sollte es einem Angreifer also doch einmal gelingen, auf Ihren Rechner einzudringen, während Sie als Benutzer mit eingeschränkten Rechten eingeloggt sind, so kann der Angreifer weniger Schaden anrichten. Diese Vorgehensweise ist übrigens unter Linux völlig geläufig. Unter Windows 9x/ME gab es dagegen keine Unterscheidung zwischen Administrator und einfachem Benutzer mit reduzierten Rechten. Deshalb dürfte das Anlegen eines solchen Benutzerzugangs für viele Windows-Anwender ungewohnt sein und wird deshalb oft in Windows XP unterlassen.
Außerdem ist es von Vorteil, wenn Sie die Registrierdatenbank von Windows im Auge behalten. Denn Malware nimmt dort in der Regel Veränderungen vor. Die Freeware Winpooch zum Beispiel für Win 2000, XP und Server 2003 überwacht Systemverzeichnis und Registry und macht Sie auf Änderungen aufmerksam. Dadurch entdecken Sie beispielsweise Trojaner und Spyware gleich nachdem sich das Programm auf Ihrem Rechner eingeschlichen hat. Der Benutzer kann einem Programm Schreibrechte für den Systemordner sowie Einträge in die Registry verwehren und unterbinden, dass eine Software Daten ins Internet übermittelt.
Weitergehende Tipps und Tricks können Sie in diesem Ratgeber nachlesen:
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