Wie sehen die Systemanforderungen für Vista aus?
Die (Minimal-) Anforderungen sind recht bescheiden: Um Home Basic laufen zu lassen, ist ein 800 MHz schneller Prozessor, 512 MB RAM sowie eine SVGA-fähige Grafikkarte notwendig. Außerdem sollten sie 20 GB an Festplattenkapazität haben, 15 GB davon sollten frei sein. Wer aber Vistas Aero sehen und nutzen will, kommt um High-End-Komponenten nicht herum. Beispielsweise wäre hier eine Direct-X-9-taugliche Grafikkarte (unterstützt Pixel Shader 2.0) zu nennen, die über einen Windows Vista Display Driver Model (WDDM)-Treiber verfügt und mindestens 128 MB an Speicher besitzt.
Gibt es irgendwelche Tools, die mir dabei helfen, herauszufinden, ob mein derzeitiger PC fit ist für Vista?
Sie sollten zunächst bei PC Pitstop's Vista Readiness Test vorbei schauen. Der Test läuft im Browser (IE wird vorausgesetzt). Er stellt in einem kurzen Vergleich Ihre Hardware den minimalen sowie empfohlenen Voraussetzungen für Vista gegenüber. Microsofts eigener Windows Vista Upgrade Advisor geht noch mehr in die Tiefe. Nach dem Download und der Installation des Advisors prüft das Tool Ihr System und bereitet einen Bericht mit Hinweisen zu installierten Anwendungen und Treibern, und ob diese unter Vista laufen, vor.
Was kommt nach Vista?
Es gibt noch nicht viele Details, aber die nächste Version von Windows, einst Blackcomb genannt, wird nun unter dem Namen Vienna geführt – bei den Microsoft Codenamen handelt es sich übrigens um eine Serie von Städtenamen von überall auf der Welt. Wie aus den Aufzeichnungen der Wikipedia hervorgeht, gingen Gerüchte zu dem OS schon vor dem Release von Windows XP um. Sie besagen auch, dass mit Einführung von Vienna eine komplett neue Bedienoberfläche kommen könnte, mit diversen neuen Funktionen wie etwa einer Sandbox-Technologie.
Wann das OS kommt, weiß derzeit niemand so genau. Laut Microsoft CEO Steve Ballmer soll sich aber der Abstand von fünf Jahren zwischen der Veröffentlichung zweier Betriebssystem nicht mehr wiederholen. Wenn dem so ist, dann könnte Vienna noch vor 2012 erscheinen.
Wann kommt das erste Service Pack für Vista?
Wahrscheinlich noch in diesem Jahr. Noch nie kam ein Service Pack noch im gleichen Jahr wie das Hauptprodukt heraus. Bei Windows Vista gibt es aber einen guten Grund. Vista wurde lange Zeit parallel zum Server-OS Windows Server Longhorn (Windows Server 2007) entwickelt. Um den Erscheinungstermin von Vista zu halten, wurden bereits im Spätsommer/Herbst die Entwicklungsstränge getrennt. Vista ging in die Haupttestphase über und Windows Server 2007 wurde weiter entwickelt. Das, was in der Zeit weiterentwickelt wurde, soll mittels des Service Pack 1 für Vista nachgereicht werden. Für Endanwender hat dies einen Extra-Vorteil: Erstmalig erhalten sie ein Betriebssystem, das vor allem für Server entwickelt wurde.
Was ist aus WinFS geworden?
WinFS sollte das gegenwärtige Dateisystem von Windows ersetzen. Eine Datenbank sollte her, die eigens für Suchanfragen und das Sortieren von Daten konzipiert sein sollte. Microsoft musste das Projekt aufgeben, da die Implementierung sich zu schwierig gestaltete. Derzeit wird über das Thema bei den Redmondern nicht so gerne gesprochen - es scheint aber so, als ob Microsoft es in die nächste Version von Windows implementieren will.
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