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Grundig mit fünf neuen Mobiltelefonen auf der IFA

04.04.2006 | 16:30 Uhr |

Nachdem Grundig mobile auf der diesjährigen Cebit bereits mehrere neue Mobiltelefone vorgestellt hat, wurden nun fünf weitere Modelle von der zum spanischen Vitelcom gehörenden Marke auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin präsentiert.



Darunter ist auch das erste UMTS-Handy mit dem Aufdruck "Grundig". Das G600i verfügt über eine integrierte drehbare 1.3 Megapixel Kamera mit Zoom-Funktion und ein TFT-Farbdisplay mit 262.000 Farben. Neben Video-Telephonie und Video-Streaming hat der Slider einen integrierten MP3-Player aufzuweisen. Die 72-stimmigen Klingeltöne und die Doja (v1.5) Gaming-Engine sollen ebenfalls die Multimedia-Zielgruppe befriedigen. Der externe TransFlash-Speicher und die internen 32 MB sollen dabei für den nötigen Platz auf dem i-mode-kompatiblen Handy sorgen.

Das zweite Grundig Mobiltelefon im Multimediabereich ist das X5 . Mit den Maßen 83 x 36 x 21 mm und einem Gewicht von nur 78 Gramm gehört es zu den sehr kompakten Handys, kann jedoch eine integrierte 1.3 Megapixel Kamera und einen MP3-Player aufweisen, der dank einem TransFlash-Memorycard-Slot auf eine Vielzahl von Musikstücken zugreifen kann. Wie auch das G600i weist das X5 ein 262.000 farbiges Display auf, das sich bei der Aufnahme von Videos im Motion JPEG-Format als zweckdienlich erweist. Auch Bluetooth haben die Spanier nicht vergessen, jedoch muss dafür ein Dongle an der Unterseite angesteckt werden. Neben der externen Speichererweiterung stehen dem X5 6 MB freier Speicher zur Verfügung. Zu den weiteren Ausstattungmerkmalen gehören 64-stimmigen Klingeltöne und eine Java Engine, die leider nur kompatibel zum alten Standard MIDP 1.0 ist.

Das M131 ist von Grundig als Nachfolger des M130 geplant. Es verfügt über eine integrierte Kamera und ein LCD-Farbdisplay mit 65.536 Farben. Neben 32-stimmigen Klingeltönen und einem Diktiergerät steht auch hier eine Java-Engine zur Verfügung.

Neben Bluetooth kann der User auch auf einen Infrarot-Port und ein optionales Datenkabel zurückgreifen, wenn er Daten austauschen oder via Modem mit dem Handy ins Internet gehen möchte. Neben WAP 1.2.1 steht auch der Empfang und das Versenden von MMS zur Verfügung, für die man die integrierte VGA-Kamera mit 4-fachem Zoom nutzen kann.

Das zweite i-mode Handy der neuen Produktpalette von Grundig Mobile ist das G410i . Der Slider ist mit einer 1.3 Megapixel Kamera mit 4-fach Zoom, LED Flash und Multishot-Funktion ausgestattet. Auch Video-Downloads, Record & Play sowie Video-Messaging sind mit dem G410i, einem i-mode-Gerät der aktuellsten Generation, möglich. Für die Darstellung von Inhalten der dritten i-mode-Version ist ein spezieller iHTML-Browser vorgesehen. Das Quadband-Modell ermöglicht Datentransfer via Infrarot, USB und Bluetooth. Ein TFT-Farbdisplay mit 65.536 Farben, ein Diktiergerät und Doja-Gaming (v1.5) ergänzen das Grundig G410i. Mit einem Gewicht von 89 Gramm und den Maßen 87x44x23mm ist es zwar nicht so kompakt wie das X5, aber immer noch leichter und kleiner als das Samsung D500 .

Last but not least hat Grundig Mobile das Einsteigermodell A130 vorgestellt. Es wird vom Hersteller mit einem 65.536 Farbdisplay und einem Triband-Chip geliefert. Neben Doja-Spiele-Engine und dem MMS-Versand sind auch MP3-Dateien durch das optionale Zubehör "MP3-Headset MA-150" abspielbar. Taschenrechner, Diktiergerät und Wecker ergänzen die Austattungspalette. Das in Spanien rund 60 Euro teure Gerät weist sogar neben einem Infrarot-Port und einem optionalem Datenkabel einen Bluetooth-Chip auf.

Das Headset MA-150 verwandelt das A130, das M130 und das G420i in einen MP3-Player un verfügt über ein einzigartiges Feature: es nutzt eine TransFlash-Speicherkarte, auf der ausschließlich MP3-Files gespeichert werden können, sodass selbst ein Einsteigergerät mit umfangreichem Speicher aufgewertet und als MP3-Player genutzt werden kann.

Die Software für die Erstellung der Playlisten ist bereits auf allen Geräten vorinstalliert, sodass man beim Anstecken des MA-150 die Titel nur noch auswählen muss, um sie dann direkt von der Speicherkarte im Headset abzuspielen. Das Headset lässt sich via USB-Kabel an den heimischen PC anschließen, um MP3-Dateien auf die Speicherkarte zu übertragen.

Der Preis für das Headset stand auf der IFA noch nicht fest, jedoch machte Grundig Mobile gegenüber AreaMobile-Redakteuren die Andeutung, dass der Preis im "normalen Rahmen" eines Headsets liegen wird.

Mehr Informationen:
» Die ersten Handys von Grundig Mobile
» Grundig Mobile G600i Datenblatt | Mehr Bilder
» Grundig Mobile X5 Datenblatt | Bilder
» Grundig Mobile M130 Datenblatt | Mehr Bilder
» Grundig Mobile M131 Datenblatt
» Grundig Mobile G410i Datenblatt
» Grundig Mobile A130 Datenblatt

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