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Grünes Licht für deutsche Dot-Coms

08.01.2001 | 11:29 Uhr |

Der Aktieneinbruch bei vielen Internetfirmen verstelle die Sicht auf die guten Aussichten der Informationstechnologie in Deutschland, so der Branchenverband BITKOM. Die Lage deutscher Internet-Unternehmen sei anders als in den USA.

Der Aktieneinbruch bei vielen Internetfirmen verstelle die Sicht auf die guten Aussichten der Informationstechnologie in Deutschland, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

"Der Branche geht es gut in Deutschland", betonte BITKOM-Chef Bernhard Rohleder im Saarländischen Rundfunk. Die Lage sei anders als in den USA, wo die Internetfirmen im Dezember 10.000 Mitarbeiter entlassen hätten. Man müsse unterscheiden "zwischen den Verwerfungen an der Börse und der Lage der Branche", erläuterte Rohleder.

Seit 1992 habe es 200.000 Firmengründungen in der Informationstechnologie gegeben, davon 2000 Internetfirmen. Die Zahl der Konkurse sei aber in Deutschland noch "an einer Hand abzählbar". In einem sich schnell wandelnden Markt sei es normal, dass immer wieder Unternehmen den Markt verlassen müssten.

In den USA hätten viele Investoren an der Technologiebörse NASDAQ auf eine Idee gesetzt, "der die Substanz gefehlt" habe, meinte Rohleder. In Deutschland gebe es viele tragende Ideen. "Wenn wir eine zweite SAP haben, dann hat sich der Aufwand auch an der Börse gelohnt."

Die BITKOM vertritt 1250 Unternehmen mit 750.000 Beschäftigten, die jährlich rund 230 Milliarden Mark umsetzen. (PC-WELT, 08.01.2001, dpa/ lmd)

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