163124

Große Koalition will "Verbot von Killerspielen"

14.11.2005 | 15:45 Uhr |

In dem am Wochenende vorgestellten Koalitionsvertrag haben die beteiligten Parteien CDU, CSU und SPD ein Verbot von so genannten Killerspielen festgeschrieben.

Das "Verbot von Killerspielen" hat die große Koalition im Kapitel VI "Familienfreundliche Gesellschaft", im Abschnitt 6 "Jugend" und dem Unterabschnitt 6.3 "Aufwachsen ohne Gewalt" festgehalten. Die Online-Variante des Koalitionsvertrages finden Sie im PDF-Format auf dieser Seite (191 Seiten).

In dem entsprechenden Abschnitt haben die Koalitionspartner vereinbart, den Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern zu wollen. "Die aktuellen Regelungen sind angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien noch nicht ausreichend, um den wachsenden Gefährdungen junger Menschen auf dem Mediensektor wirksam entgegenzutreten", so die beteiligten Parteien. Daher wolle man eine "Neuregelung im Jungendschutz" schnellstmöglich durchführen und das noch vor März 2008.

Folgende Eckpunkte sollen erörtert werden:

* Wirksamkeit des Konstrukts "Regulierte Selbstkontrolle"
* Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen
* Verlässliche Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten
* Verbot von "Killerspielen"

Offen bleibt, was mit "Killerspielen" genau gemeint ist.

0 Kommentare zu diesem Artikel
163124