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Größtes IT-Labor der Welt mit Zukunftskonzepten zum Anfassen

26.02.2014 | 05:58 Uhr |

Die Veranstalter der CeBIT wollen mit zahlreichen Exponaten zum Thema Research & Innovation die Technologien von morgen vorstellen.

In diesem Jahr spendiert die CeBIT dem interessanten Themenfeld der künstlichen Intelligenz deutlich mehr Platz. In Halle 9 wartet beispielsweise der derzeit größte autonome Unterwasser-Roboterschwarm. Dazu zählen 20 U-Boote, die miteinander kommunizieren und Entscheidungen treffen können. In der Praxis sollen die Roboter versunkene Gegenstände oder gefährlichen Giftmüll aufspüren.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz stellt hingegen den affenähnlichen Roboter Charlie vor. Er kann Balancieren und auf einer Wippe abrupte Bewegungen ausgleichen. Der eher an den Menschen angelehnte Roboter aus dem Artificial Intelligence Lab der Universität Zürich ist ebenfalls auf der CeBIT zu sehen. Mit seinen künstlichen Sehnen und Knochen kann der Maschinenmensch Hände drücken und mit den Besuchern interagieren.

Das OP:Sense getaufte System der Karlsruher KIT soll Operationen künftig robotergestützt durchführen. 3D-Kameras und zwei vom Chirurgen geführte Roboterarme helfen bei schwierigen Eingriffen.

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Diese und viele weitere Projekte sollen Besuchern der CeBIT einen Einblick in die Arbeit renommierter Forschungseinrichtungen ermöglichen.

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