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Telekom verkauft T-Mobile USA an AT&T

21.03.2011 | 10:44 Uhr |

Rückzug: Die Deutsche Telekom hat ihre schwächelnde US-Tochter T-Mobile an AT&T verkauft.

Netzbetreiber und Mobilfunk-Unternehmen AT&T hat T-Mobile USA übernommen . Das US-Unternehmen zahlt für die US-Tochter der Deutschen Telekom 39 Milliarden Dollar (zirka 27,5 Milliarden Euro). Ein Teil dieser Summe wird in Aktien bezahlt, die Telekom bekommt also Anteile an AT&T.

AT&T wird damit zum größten US-Mobilfunk-Unternehmen, an dem die Deutsche Telekom bis zu acht Prozent Anteile halten wird. Zudem bekommt das deutsche Unternehmen ein Sitz im Verwaltungsrat.

Beide Unternehmen wollen die Übernahme in zwölf Monaten abgeschlossen haben. Die US-Kartellbehörde muss noch zustimmen.
AT-&T wird nach der Übernahme rund 130 Millionen Kunden haben: 34 Millionen bringt T-Mobile mit, 95,5 Millionen hat AT&T bereits jetzt. Erzrivale Verizon konnte Ende 2010 94,1 Millionen Kunden vorweisen.

Die Deutsche Telekom wird damit ihre schwächelnde US-Tochter los und kann mit dem Erlös ihre Schulden reduzieren (unter Umständen kommt sogar noch etwas mehr Geld in die Kasse der Telekom, weil sich AT&T vorbehalten hat, einen noch größeren Anteil der Summe in bar zu bezahlen und dementsprechend den Aktienanteil etwas zu reduzieren).

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