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Grimassen könnten Passwort-Eingabe ablösen

08.06.2013 | 05:57 Uhr |

Google möchte die Sicherheit auf Android-Geräten mit Grimassen als Passwort-Ersatz verbessern.

Bislang werden Smartphones oder Tablets meist mit einer Zahlenkombination oder über die Berührung bestimmter Bildbereiche aktiviert. Google hat nun ein interessantes Patent eingereicht, das die Freischaltung durch Grimassen des Nutzers vorsieht. In naher Zukunft könnte das Smartphone also auch über eine heraus gesteckte Zunge oder einen individuellen Gesichtsausdruck aktiviert werden.

Das entsprechende Dokument wurde bereits im Juni 2012 eingereicht. Neben der Gesichtserkennung setzt die Technologie auch auf einen besonderen Gesichtsausdruck. Dabei werden zwei unterschiedliche Fotos vom Nutzer geschossen, die belegen sollen, dass die geforderte Mimik ausgeführt wurde. Die Software könnte zudem erkennen, ob es sich um den tatsächlichen Nutzer oder lediglich um ein manipuliertes Foto handeln würde.

Schon im vergangenen Jahr führte Google mit dem „Liveness Check“ eine Technik ein, die ein Blinzeln voraussetzte, um Manipulationen über Fotos zu vereiteln. Dieses Verfahren ließ sich jedoch mit einfach erstellten Animationen aushebeln.

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Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass es noch mehrere Jahre dauern würde, bis die Gesichtserkennung als zuverlässige Alternative zu herkömmlichen Passwort-Eingaben dienen könnte.

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