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Grenzen für den E-Commerce

19.07.2000 | 15:11 Uhr |

Ein Zusammenschluss von Rechtsexperten hat vor einem Fortbestehen des Internet-Handels in seiner jetzigen Form gewarnt. Vor allem beim grenzüberschreitenden E-Commerce seien Reglungen erforderlich. Eine Lösung sieht die Vereinigung in der Schaffung flexibler Grenzen, die nicht abhängig sind von der geographischen Lage eines Servers.

Die American Bar Association, ein Zusammenschluss von US-Rechtsexperten, hat vor einem Fortbestehen des Internet-Handels in seiner jetzigen Form gewarnt. Vor allem beim grenzüberschreitenden E-Commerce seien Reglungen erforderlich.

Die bisherige Rechtssituation lässt häufig offen, ob die Gesetze des Staates von Anbieter oder Käufer für eine Transaktion gelten. Genauso wenig ist geklärt, wer die Steuern für diese Transaktionen einziehen darf.

Eine Lösung sieht die Vereinigung in der Schaffung flexibler Grenzen, die nicht abhängig sind von der geographischen Lage eines Servers. Sie könnten sich etwa danach richten, auf wen ein Angebot hauptsächlich abziele. Eine globale Kommission soll diese Einstufung vornehmen. (PC-WELT, 19.07.2000, meh)

E-Commerce-Umsatz gesteigert (PC-WELT Online, 23.5.2000)

Online-Handel: Neues Gesetz (PC-WELT Online, 16.5.2000)

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