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Greenpeace: Toxische Stoffe in Notebooks entdeckt

25.10.2007 | 13:36 Uhr |

Nach Apples iPhone hat Greenpeace nun auch Notebooks unter die Lupe genommen und erneut schädliche Substanzen entdeckt.

Erst vor kurzem hatte Greenpeace potenziell schädliche Inhaltsstoffe in Apples iPhone nachgewiesen. Jetzt nahmen die Umweltschützer 18 Notebooks der Hersteller Acer, Apple, Dell, Hewlett-Packard, Sony und Toshiba unter die Lupe. Die Studie zeigt, dass dank der RoHS-Regelung (Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronical equipment) der Einsatz von Schwermetallen in IT-Geräten stark zurückgegangen ist. Allerdings geht das Greenpeace noch nicht weit genug: Die Organisation fordert die Erweiterung des Reglements um zusätzliche Substanzen.

Schwermetalle waren in den Notebooks gar nicht zu finden, während Brom, bromierte Flammschutzmittel, PVC und giftiges Phthalat-Ester bei allen Geräten vor allem in Kabelabdeckungen entdeckt wurden. Die Umweltschützer betonen, dass bromfreie Mainboards entgegen anderslautender Aussagen der Hersteller machbar sind: In den Platinen von Sony und Toshiba wurde der Stoff nicht nachgewiesen. PVC selbst ist nicht toxisch, aber schwierig zu entsorgen. Alle getesteten Notebooks erfüllten die RoHS-Richtlinien.

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